EHEC – Spanischer Obst- und Gemüsehändler will klagen

Verfasst von Anna Schön am 6. Juni 2011

Die Hamburger Gesundheitsbehörde bezeichnete spanische Gurken als Träger von EHEC-Bakterien. Seit dieser Warnung würde keiner mehr Obst oder Gemüse bei dem spanischen Unternehmen Frunet einkaufen. Nicht nur deutsche Anbieter sondern in ganz Europa seien die Abnehmer weggefallen, so Sabine Pellens, Anwältin von Frunet. Jetzt will das Unternehmen Schadensersatz. Pellens will aufgrund einer Akteneinsicht beim Verwaltungsgericht Anhaltspunkte finden, die beweisen, dass die Hamburger Gesundheitsbehörde ihre Sorgfaltspflicht verletzt hat. Denn nach ihrer Ansicht seien die Proben nicht nach den maßgeblichen Vorschriften entnommen worden. Auch eine gesetzeskonforme Benachrichtigung sei unterlassen worden. Hintergrund EHEC sind enterohämorrhagische escherichia coli-Bakterien. Diese können zu einer lebensbedrohlichen Darmentzündung mit blutigen Durchfällen und Nierenversagen führen. Neben blutigem oder wässrigem Durchfall können auch Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen Symptome für eine solche Erkrankung sein. Die Erkrankung bricht ca. drei bis vier Tage nach Ansteckung aus. Infizieren kann man sich durch ungewaschenes Gemüse, aber auch beim Kontakt mit Tieren. Denn der Erreger befindet sich im Kot von Nutztieren. Der Erreger kann auch von Mensch zu Mensch über direkten Kontakt oder verunreinigte Flächen übertragen werden. Zunächst fiel der Verdacht auf spanische Salat-Gurken auf denen man das ehec-Bakterium gefunden hatte. Jedoch konnte trotz Feststellung des Vorliegens der Bakterien, nicht auch der Stamm des Erregers, der die Darmerkrankung verursacht, festegestellt werden. Als neue Ursache werden nun Sprossen in Betracht gezogen, die aus einer Firma in Niedersachsen kommen. Quellen:

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