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Ist sonnenbedingter Hautkrebs bei Dachdeckern Berufskrankheit?

Sehr schlecht erging es einem Dachdecker, als er Veränderungen auf seiner Kopfhaut bemerkte, die sich als Hautkrebs (aktinische Keratosen) herausstellten. Besser für ihn wäre es, wenn das wenigstens als Berufskrankheit anerkannt werden würde. Das Sozialgericht Aachen hatte darüber zu entscheiden.

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Berufsgenossenschaft lehnte Anerkennung ab

Die betroffene Berufsgenossenschaft lehnte es ab, den Hautkrebs des Mannes als Berufskrankheit anzuerkennen. Im Katalog der Berufskrankheiten-Verordnung seien bösartigen Veränderungen der Haut nämlich nicht aufgelistet.

SG: Zweifellose Gefährdung von Outdoor-Workern

Das SG gab dem Dachdecker Recht und entschied, dass seine Krankheit eine Berufskrankheit sei. Der Mann war rund 40 Jahre lang in seinem Beruf tätig und daher teilweise ungeschützt Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Damit liege ein sogenannter Ausnahmetatbestand vor. Die Krankheit gehöre in die Kategorie „Wie-Berufskrankheiten“ – das heißt, sie muss nicht ausdrücklich in der Berufskrankheiten-Verordnung stehen. Vielmehr entscheidend sei hier die wissenschaftliche Belegung, dass Menschen, die vor allem draußen arbeiten, erhöht gefährdet sind. Es bestehe hier zweifellos eine Wirkungskette. Es gäbe keine vernünftigen Gründe, anzuzweifeln, dass die sonnenbedingte UV-Strahlung zu den bösartigen Hautveränderungen geführt hat, so das Gericht.

  • Quelle: Pressemitteilung des Sozialgerichts Aachen vom 26. März 2012, Az.: S 6 U 63/10

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