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Effektivzins

Verfasst von am 25. Dezember 2016

Effektivzins Als Effektivzins bezeichnet man den Zinssatz, der tatsächlich für einen Kredit anfällt. Dabei werden neben dem Nominalzins auch weitere Kosten für Gebühren, Zinszahlungen und Auszahlungs- oder Aufzahlungsabschläge einberechnet. Zusätzlich mit einbezogen werden auch Faktoren wie die Laufzeit, Verrechnungstermine und Tilgungsmodalitäten. Dadurch ist die Rentabilität für den Kreditnehmer klarer als etwa bei dem Sollzins erkennbar, der […]

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Ehe

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Ehe „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ (Grundgesetz, Artikel 6 Abs. 1). Die Ehe wird vor einem Standesbeamten geschlossen und unterliegt dann dem Ehe- und Familienrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Zur Eheschließung in Deutschland brauchen ausländische Staatsangehörige grundsätzlich eine Ehefähigkeitsbescheinigung, aus der hervorgeht, dass nach den Gesetzen ihres Heimatlandes kein […]

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eheähnliche Gemeinschaft Die eheähnliche Gemeinschaft beschreibt das Zusammenleben von zwei Menschen, welche formal nicht miteinander verheiratet sind, aber die Merkmale des ehelichen Zusammenlebens aufweisen.Im Bedarfsfall (siehe Bedarfsgemeinschaft) ist ein gegenseitiges Einstehen zu erwarten. Auf dessen Grundlage werden in Notlagen vom Staat keine Sozialleistungen erbracht, solange die Partnerfür sich gegenseitig aufkommen können.Die eheähnliche Gemeinschaft zeichnet sich […]

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Ehegattenunterhalt Der Gesetzgeber ist der Auffassung, dass sich jeder Ehegatte nach der Scheidung grundsätzlich selbst zu unterhalten hat (weshalb Ehegattenunterhalt der Höhe und der Dauer nach begrenzt werden kann). Dieser Grundsatz wird allerdings durch eine ganze Reihe von Ausnahmen durchbrochen. So ist z. B. der wirtschaftlich stärkere Ehegatte – von Ausnahmen abgesehen – verpflichtet, an […]

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Eigenmiete Als Eigenmiete oder kalkulatorische Miete bezeichnet man den Mietaufwand für Gebäude oder Grundstücke, die sich in Eigenbesitz befinden. Bei Unternehmen dient die Kalkulation einer Eigenmiete in den meisten Fällen der Abdeckung des Werteeinsatzes und Nutzungsausfalls der Immobilie, die nicht mehr anderweitig vermietet werden kann. Obwohl der Eigenmiete kein Aufwand gegenübersteht und sie zu den […]

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Eigenmittel Als Eigenmittel bezeichnet man das Kapital, über das ein Kreditinstitut verfügen muss, um im Zweifelsfall Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern nachkommen zu können. In § 10 des Kreditwesengesetzes (KWG) ist geregelt, dass sich die Höhe der Eigenmittel nach den übernommenen Risiken richtet, um die Gläubiger vor Vermögensverlusten zu schützen. Die Eigenmittel müssen aus dem Eigenkapital […]

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Eigenschaftsirrtum Der Eigenschaftsirrtum ist in § 119 Abs. 2 BGB geregelt. Der Erklärende unterliegt einem Eigenschaftsirrtum, wenn er sich über die verkehrswesentlichen Eigenschaften einer Person oder einer Sache irrt. Als verkehrswesentlich gelten alle Eigenschaften einer Person, die in ihrer Person selbst liegen, wie z.B. ihr Alter, als auch solche tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse, die nach […]

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Eigentum

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Eigentum Der Begriff des Eigentums bezeichnet die Herrschaft einer Person über einen beweglichen oder unbeweglichen Gegenstand. Sie kann frei über diesen verfügen, ihn also auch weiterverkaufen oder vermieten. Der Eigentumsbegriff wird vom Besitzbegriff abgegrenzt: Während der Besitzer die tatsächliche Verfügungsgewalt innehat, verfügt der Eigentümer über die vollständige und rechtliche Herrschaftsgewalt. Der Eigentümer unterliegt zivil- und strafrechtlichen […]

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Eigentümerinteresse Als Eigentümerinteresse bezeichnet man das Interesse einer Person an einer Sache, obwohl sie nicht deren Eigentümer ist. Das ist etwa bei Mietern oder Pächtern der Fall, die den wirtschaftlichen Wert der Sache durch die Zahlung einer Miete erbringen und in geldwerter Beziehung zu dieser stehen. Das Eigentümerinteresse spielt im Besonderen bei Sachversicherungen eine Rolle, […]

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Eigentumsvorbehalt Als Eigentumsvorbehalt bezeichnet man einen Verkauf unter Vorbehalt. Dabei verbleibt die meist bewegliche Sache bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises im Eigentum des Verkäufers, um die Bezahlung zu gewährleisten. In § 449 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ist geregelt, dass der Verkäufer die Herausgabe der Sache nicht verlangen darf, solange der Vertrag besteht. Im Gegenzug […]

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Eigentumswechsel Als Eigentumswechsel bezeichnet man den Wechsel der Rechte an einer Sache von einem Inhaber zu einem anderen. Dieser findet im Besonderen im Versicherungsrecht Anwendung. Der Wechsel kommt entweder durch den Erwerb im Rahmen eines Rechtsgeschäfts, durch die Gesamtnachfolge, durch hoheitlichen Erwerb oder den Erwerb von Nutzungsrechten zustande. Rechtsgeschäftlicher Erwerb Der Eigentumswechsel findet nach § […]

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Einbruchdiebstahl Als Einbruchdiebstahl bezeichnet man einen besonders schweren Fall des Diebstahls. Nach § 243 des Strafgesetzbuches (StGB) ist er dadurch gekennzeichnet, dass der Einbruch in ein Gebäude, einen Dienst- oder Geschäftsraum oder einen anderen umschlossenen Raum erfolgt. Zusätzlich muss der Zugang mithilfe von falschen Schlüsseln oder einem anderen, nicht zur Öffnung bestimmten Werkzeug erfolgen. Im […]

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Einfaches Geschäft Als „Einfaches Geschäft“ wird das standardisierte Privatkundengeschäft oder Retailgeschäft von Banken bezeichnet. Es ist durch seinen festgelegten Ablauf und hohe Wiederholungsraten im Vertrieb von Standardprodukten bei den Durchschnittskunden gekennzeichnet. Somit hebt sich das einfache Geschäft klar von anderen Vertriebsformen wie etwa den Großhandelsgeschäften und dem Private Banking ab. Das Retailgeschäft wird meist von […]

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eingebrachte Sachen Als eingebrachte Sachen bezeichnet man Gegenstände, die von Besuchern in eine Beherbergungsstätte mitgebracht und in den gemieteten Räumlichkeiten oder an ausgewiesenen Plätzen außerhalb aufbewahrt werden. Wenn diese gestohlen oder beschädigt werden, muss der Wirt für den Schaden aufkommen. Dies ist im sogenannten Beherbergungsvertrag geregelt, der auch weitere Regelungen und Leistungen beinhaltet. Die Grundlagen […]

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eingetragene Lebenspartnerschaft Unter einer eingetragenen Lebenspartnerschaft versteht man die eingetragene eheähnliche Gemeinschaft zweier gleichgeschlechtlicher Partner. Die Eintragung einer Lebenspartnerschaft muss von einem Standesbeamten durchgeführt werden und kann nur zustande kommen, wenn beide Partner volljährig sind. Nach §§  2 des Lebenspartnerschaftsgesetzes (LPartG) tragen die Lebenspartner wie in einer Ehe die Verantwortung füreinander und sind zur Sorgfalt […]

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