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Lebenslang hinter Gitter für Rentnermord

Wegen Ermordung eines 67 Jahre alten Rentners mussten sich ein 32-jähriger Mann und eine ebenfalls 32 Jahre alte Frau am 5. März 2012 vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Das Gericht verurteilte beide zu lebenslangen Haftstrafen, da sie sich sowohl eines brutalen Raubüberfalls als auch eines regelrechten Foltermords schuldig gemacht hatten.

Täter stechen 26 mal auf Opfer ein

Die grausame Tat ereignete sich am 26. Dezember des Jahres 2011. Nach Feststellungen des Gerichts wollten die Täter ihr Opfer zur Herausgabe der PIN-Nummer seiner EC-Karte zwingen. Hierfür würgten sie den Rentern in seiner eigenen Wohnung mit einem Gürtel und fügten ihm darüber hinaus insgesamt 26 Messerstiche zu. Sein Tod muss jämmerlich und qualvoll abgelaufen sein, stellte der Vorsitzende Richter fest. Während der Verhandlung äußerte sich keiner der Täter. Dennoch ist sich das Gericht sicher, dass beide die Tat begangen haben, nicht zuletzt, da am Opfer DNA-Spuren des Angeklagten gefunden wurden. Darüber hinaus sagte eine glaubwürdige Zeugin gegen die beiden Angeklagten aus.

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Vorsätzliche Tötung für 1500 Euro

Die Täter gingen also von einer vorsätzlichen Tötung aus, mit dem Ziel, Wertgegenstände des Rentners zu ihrem Eigentum zu machen. Die Geheimnummer offenbarte er ihnen jedoch bis zuletzt nicht. Erst nachdem sie ihr Opfer schwer verletzt hatten, durchsuchten sie schließlich erfolgreich die Wohnung nach der Nummer und hoben circa 1500 Euro von seinem Konto ab.

  • Quelle: dpa

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