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News - Aktuelles rund ums Recht

  
Umsehen in: Home / Tod

Tod

Unfalltod nach Schokoladengenuss

Von Manuela Frank am 28. März 2012

Allergien gibt es eine Vielzahl- angefangen von der Pollenallergie über die Tierhaarallergie bis hin zur Lebensmittelallergie. Letztgenannte hatte im vorliegenden Fall tödliche Folgen für ein 15-jähriges Mädchen. Nachdem dieses ein Stück Schokolade gegessen hatte, verstarb es.

Unfallversicherung soll 27.000 Euro zahlen

Das geistig behinderte 15-jährige Mädchen naschte anscheinend unbemerkt am Heiligen Abend des Jahres 2009 Schokolade. Daraufhin kam es zu einer allergischen Reaktion, die wahrscheinlich durch die Nüsse in der Schokolade verursacht wurde. An dieser starb das Mädchen. Nach dem Tod machte die Mutter bei der Unfallversicherung einen Betrag von insgesamt 27.000 Euro geltend. Auf dieses Geld haben die Erben bei einem Unfalltod ihrer Tochter gemäß Vertragsbestimmungen ein Anrecht.

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Geschrieben in Versicherungsrecht | Tagged Allergie, Behinderung, Erbe, geistig-behindert, Gesundheitsschädigung, OLG, Schokoladenverzehr, Schokoverzehr, Tod, tödlich, Zahlungspflicht | Einen Kommentar schreiben

Verurteilung wegen Kindesmisshandlung mit Todesfolge rechtskräftig

Von Manuela Frank am 5. März 2012

Immer wieder hört man von grausamen Kindesmisshandlungen. Besonders unmenschlich gelten diese Taten, wenn die eigenen Eltern handgreiflich werden. So auch im zugrundeliegenden Fall. Dabei ging es um einen 19 Monate alten Jungen, Lion Emilio, der am 8. August des Jahres 2010 in einem Leipziger Krankenhaus verstarb. Todesursache waren schwere innere Verletzungen. Diese wurden durch einen kräftigen Tritt im Bauchbereich hervorgerufen. Dem Landgericht Leipzig war es jedoch nicht möglich, herauszufinden, ob die 21-jährige Mutter oder aber ihr ein Jahr jüngerer Freund die Tat begangen hat. Allerdings wurde festgestellt, dass die beiden das äußerst schwer verletzte, klagende und sich übergebende Kind mehr als eine Stunde lang sich selbst überließen. Dabei litt es unter furchtbaren Schmerzen. Erst nach über einer Stunde verständigten sie den Notarzt. Sie wurden deshalb wegen Unterlassens und Misshandlung Schutzbefohlener mit zusätzlicher gefährlicher Körperverletzung vom Landgericht Leipzig zu einer Freiheits- und Jugendstrafe von 4 Jahren verurteilt.

 Weiterlesen... (Geschätzte 41 Sec Lesezeit)

Geschrieben in Strafrecht | Tagged Freiheitsstrafe, Kindesmisshandlung, Misshandlung, Mord, Notarzt, rechtskräftig, Schmerzen, Schutzbefohlene, Tat, Tod, Todesursache, Tötung, Verbrechen, Verletzung | Einen Kommentar schreiben

Freiheitsstrafe wegen Übergriff in U-Bahn rechtskonform

Von Manuela Frank am 10. Januar 2012

Besonders in der letzten Zeit hört man immer wieder von gewaltsamen Übergriffen in der U-Bahn. Auch im folgenden Fall ging es um die Verurteilung eines Beklagten, der in der Nürnberger U-Bahn einen Angriff verübte.

Gefährliche Körperverletzung und Beleidigung

Konkret ging es um zwei Beteiligte mit sehr entgegengesetzten politischen Ansichten, die in der Nürnberger U-Bahn am 28. April 2010 aufeinandertrafen. Das Opfer machte abfällige Bemerkungen über die Tasche der Marke “Thor Steinar”, die der Begleiterin des Beklagten gehörte. Anschließend trat der Beklagte dem Opfer gegen den Solarplexus, woraufhin der Geschädigte zu Boden fiel. Der Angeklagte ließ jedoch nicht vom Geschädigten ab, sondern trat ihm ins Gesicht. Hiernach stiegen beide aus der U-Bahn aus und schlugen verschiedene Wege ein. Das Opfer ereilte am Bahnsteig jedoch ein Herzstillstand, der aus dem Angriff zuvor resultierte. Nach ungefähr einer Stunde konnte er wiederbelebt werden. Er ist jedoch nur knapp dem Tod entronnen. Der Beklagte wurde somit “wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung” zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt fünfeinhalb Jahren verurteilt. Zudem erhielt der Geschädigte Schadensersatz.

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Geschrieben in Strafrecht | Tagged Angriff, Bahn, Gewalt, Gewaltdelikt, Ideologie, Körperverletzung, Lebensgefahr, Nürnberg, Prügelei, Schadenersatz, Schadensersatz, Strafe, Strafmaß, Tod, Tötungsdelikt, Tötungsvorsatz, Übergriff, Verurteilung, Zusammenbruch | 1 Antwort

Verurteilung wegen Totschlags durch Unterlassen rechtmäßig

Von Manuela Frank am 9. Januar 2012

Drogen werden in unserer heutigen Gesellschaft mittlerweile von vielen als Hilfsmittel zur Flucht vor alltäglichen Problemen konsumiert. Der Drogengenuss wird von den meisten dabei als vollkommen normal angesehen. Doch oftmals handelt es sich nicht um “harmloses” Marihuana, besonders, wenn auf sogenannte Drogenersatzmittel zurückgegriffen wird, kann dies tragisch enden. So auch im zugrundeliegenden Fall, bei dem eine 20-Jährige an einer Überdosis GBL starb.

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Geschrieben in Strafrecht | Tagged Drogenersatzmittel, Drogenkonsum, Gefahr, Gefahrenquelle, Geschädigte, Hilfeleistung, lebensbedrohlich, lebensgefährlich, Mord, Nichtverhinderung, rechtsfehlerfrei, rechtskonform, Rettung, Selbstmord, Suizid, Tod, Totschlag, Tötung, unterlassen, Unterlassung, vergiften | 2 Antworten

Freispruch nach Tötung eines schwulen Freiers aufgehoben

Von Manuela Frank am 11. November 2011

Im zugrundeliegenden Fall wurde ein 31-Jähriger wegen Tötung eines Freiers angeklagt. Der Beklagte verabredete sich zum Sex gegen Geld mit einem 63-jährigen Beamten in seiner Wohnung. Da sich der Freier weigerte, im Voraus zu zahlen, kam es zum Streit, in dessen Folge der Freier den Beklagten würgte. Dagegen wehrte sich der Beklagte erfolgreich. Allerdings ließ der Freier nicht von ihm ab und startet einen zweiten Angriff, woraufhin auch der Beklagte den Freier würgte. Dies tat er so lang, bis der Freier schließlich starb. Das Landgericht Berlin sprach den Angeklagten frei, da dieser aus Notwehr handelte.

BGH beanstandet Urteil der Vorinstanzen

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Geschrieben in Strafrecht | Tagged Freier, homosexuell, Minderjähriger, Misshandlung, Mord, Notwehr, Prostitution, schwul, Tod, Vergewaltigungstat | Einen Kommentar schreiben

Tödliches Ende auf der Wasserrutsche

Von Manuela Frank am 29. September 2011

Eigentlich sollten die Urlaubstage die schönsten Tage im Jahr sein. Doch die Urlaubsreise einer Familie nach Griechenland endete tragisch.

Kind ertrinkt im Pool

Die Kläger sind die Eltern des verstorbenen elfjährigen Kindes, das im Urlaub die Wasserrutsche benutzte und dabei ertrank. Sein Arm geriet in das Absaugrohr, da dieses nicht mit einem schützenden Gitter versehen war. Die Eigentümer des besagten Hotels konstruierten die Wasserrutsche ohne vorherige Baugenehmigung. Nach diesem tragischen Unfall leiden die Mutter und die Brüder ”an posttraumatischen Belastungsstörungen mit Krankheitswert”. Sie haben den Reiseveranstalter angeklagt und fordern Schmerzensgeld, da dieser seine Pflicht verletzte, indem er nicht die Sicherheit überprüfte.

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Geschrieben in Reiserecht, Vertragsrecht | Tagged Familie, Genehmigung, Gesundheitsschaden, Hotel, Pauschalreise, Psyche, Reiseveranstalter, Sicherheit, Sicherheitsstandard, Tod, Trauma | Einen Kommentar schreiben

Verurteilung von einem Schönheitschirurgen erneut auf dem Prüfstand

Von Eleonore Lis am 12. Juli 2011

Nach einer Operation aus der Narkose nicht mehr aufzuwachen, ist der Alptraum eines jeden Patienten, der sich der Gesundheit oder Schönheit willen unters Messer legt. Einen schönen, straffen Bauch erhoffte sich eine 49-jährige Frau, als sie sich am 30. März 2006 von 9.00 bis 12.30 Uhr von einem Schönheitschirurgen in Berlin im Bauchbereich das Fett absaugen ließ. Stattdessen sei sie nach der Operation nicht mehr aufgewacht und am 12. April 2006 laut Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs Karlsruhe vom 7. Juli 2011 verstorben.

Wegen “Körperverletzung mit Todesfolge” und “versuchtem Totschlag” habe das Landgericht Berlin den Chirurgen zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Zusätzlich müsse er vier Jahre lang auf seine Berufsausübung verzichten.

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Geschrieben in Medizinrecht, Strafrecht | Tagged Anästhesist, Behandlungsfehler, Bundesgerichtshof, Fehlbehandlung, Fettabsaugung, Gesundheit, Körperverletzung, Landgericht Berlin, Narkose, Operation, schön, Schönheitschirurg, Schönheitsoperation, straffer Bauch, Tod, Totschlag, Tötungsdelikt, Verurteilung | Einen Kommentar schreiben

Pfändung des Grabmals zulässig

Von Manuela Frank am 27. Januar 2006

Mit dem Tod eines Angehörigen sind meist nicht nur tiefe Trauer und Schmerz verbunden, sondern auch hohe Kosten. Dabei verursacht das Grabmal in vielen Fällen den höchsten finanziellen Aufwand. Doch was tun, wenn das Geld für die Beerdigung nicht vorhanden ist? Den Grabstein trotzdem bestellen und nicht zahlen? Ist der Steinmetzbetrieb dann dazu berechtigt, den Grabstein zu pfänden? Oder widerspricht dies ethisch-moralischen Grundsätzen? Mit dieser Frage musste sich der BGH auseinandersetzen.

Der konkrete Sachverhalt

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Geschrieben in Allgemein | Tagged Beisetzung, Gerichtsvollzieher, Grabstein, Mutter, Sarg, Schwiegermutter, sterben, Tod, Urne, Vollstreckung | Einen Kommentar schreiben

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