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News - Aktuelles rund ums Recht

  
Umsehen in: Home / Handelsrecht

Handelsrecht

Sex-Shop-Verbot unweit einer Schule

Von Manuela Frank am 27. März 2012

Paris, die Stadt der Liebe - doch wer bislang dachte, Frankreich sei das Land der “unbegrenzten Liebe” soll nun bitter enttäuscht werden; zumindest in Bezug auf Sexualität scheinen die Franzosen in mancherlei Hinsicht doch etwas prüde zu sein. Ein Pariser Gericht entschied am 29.02.2012 nämlich, dass ein Sex-Shop auf gar keinen Fall nahe einer Schule betrieben werden darf. Geklagt hatte eine kirchennahe Organisation, die sich “Cler – Liebe und Familie” nennt. Verlangt hatte sie die komplette Schließung des Sexspielzeug-Ladens “Love Shop”, welcher im Jahre 2008 lediglich in einer Entfernung von 90 m von einer Schule seine Türen geöffnet hatte.

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Geschrieben in Gewerberecht, Handelsrecht | Tagged Amor, Erotic-Store, Erotik, Frankreich, Moral, obszön, pornographisch, prüde, Sex, Sex-Shop, Sexspielzeug, Sexualität, Sexualleben | Einen Kommentar schreiben

Apple gegen Samsung: Verkaufsverbot zweier Samsung-Tablet-Modelle

Von Julia Brunnengräber am 8. März 2012

Beliebt sind die Apple “iPads” derzeit – sind die kleinen Computer besonders handlich und doch hoch funktional. Auch andere Unternehmen wollen daher ähnliche Produkte auf den Markt bringen, stoßen dabei aber an rechtliche Grenzen.

Wettbewerbs- und Geschmacksmusterstreit

Apple Inc., USA lieferte sich einen Rechtstreit mit Samsung Electronics GmbH, Schwalbach und Samsung Electronics Co. Ltd., Südkorea – teilweise zu Recht, wie das Oberlandesgericht Düsseldorf feststellte. Zum einen ging es um unlauteren Wettbewerb und zum anderen um den Streit um das Geschmacksmuster. Mit Geschmacksmuster sind die äußeren ästhetischen Gestaltungsmerkmale gemeint. So erhalten Produkte ihre Eigenart und ihren Wiedererkennungswert für die Kunden.

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Geschrieben in Handelsrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht | Tagged Apple Inc. USA, eingetragenes Geschmacksmuster, europaweites Verbot, Galaxy Tab 10.1 N, Galaxy Tab 8.9, Prestigewert, Samsung Electronics Co. Ltd, Samsung Electronics GmbH, Samsung-Tablet-Modelle, Tablet-PC, Unlauterer Wettbewerb, Verkaufsverbot | Einen Kommentar schreiben

BGH: Apothekerin muss Inlandspreise für Medikamente aus Budapester Ausland erheben

Von Julia Brunnengräber am 3. Februar 2012

Medikamente, ob verschreibungspflichtig oder nicht, sind oft im Ausland günstiger. Wie ist es für deutsche Kunden möglich, Medikamente aus dem Ausland zu beziehen? Nach Plan eines Rabattmodells einer Freilassinger Apothekerin ist dies einfach. Der Prozess ist der folgende: Sie berät ihre Kunden, wird dies erwünscht. Daraufhin bestellt sie bei einer Budapester Apotheke, was benötigt wird. Deren vertriebene Medikamente wiederum stammen ursprünglich aus Deutschland, von einem Deutschen Großhändler. Was aus Budapest geliefert wird, ist günstiger und bietet einen Sparvorteil für die Kunden. Der sieht folgendermaßen aus: Ganze 22 Prozent Rabatt erhält ein Kunde für nichtverschreibungspflichtige Medikamente und 10 Prozent bei verschreibungspflichtigen. Doch ist dieses Rabattmodell auch rechtlich zulässig?

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Geschrieben in Handelsrecht | Tagged Arzneirechtliches Verbringungsverbot, Bundesgerichtshof, Freilassinger Apothekerin, inländische Apotheke, Rabattmodell, Schadensersatz, Unterlassung, verschreibungspflichtig, zulassungspflichtige Arzneimittel | Einen Kommentar schreiben

Mülltrennung: Bleibt die Berliner “Gelbe Tonne plus” bestehen?

Von Julia Brunnengräber am 27. Oktober 2011

Grüne Tonne für Papier, braune für Biomüll, gelbe für Plastikabfall, etc. – eigentlich klar. Oder ist es das doch nicht? Darf Mülltrennung großzügig definiert werden? Im Grundsatz nein, entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, doch durchaus komplex ist die ganze Angelegenheit.

Ist die “Gelbe Tonne plus” in Berlin zulässig?

ALBA ist der Name eines privaten Müllentsorgers in Berlin. Durch diesen kam die “Gelbe Tonne plus” in Betrieb. Unzerstörte Elektrokleingeräte, stoffartige Gegenstände, Holz und Metall wurden damit beispielsweise von diesem Betreiber neben den Plastik- und Verpackungsmaterialien eingesammelt.

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Geschrieben in Gewerblicher Rechtsschutz, Handelsrecht, Wettbewerbsrecht | Tagged Abfall, ALBA, Entsorgung, Entsorgungsunternehmen, Gesundheit, Haushalt, Kunststoffe, Müll, Müllentsorgung, Müllentsorgungsunternehmen, Mülltrennung, Plastik, Umwelt, Verbraucherschutz, Verpackung, Verpackungsabfälle | Einen Kommentar schreiben

Markenparfüm-Imitate sind zulässig

Von Anna Schön am 4. Juli 2011

Der BGH hat am 5. Mai 2011 entschieden, dass für einen Verstoß gegen den Wettbewerb nach § 6 Abs. 2 Nr. 6 UWG eine Assoziation mit dem Orginalprodukt nicht ausreicht.

Sachverhalt

Ein Vertrieb hochpreisiger Parfüms bekannter Marken klagte gegen einen Internethändler. Der Beklagte bot unter der Marke “Creation Lamis” Parfüms zu einem geringen Preis an. Deren Duft ähnelte dem bestimmter teurerer Markenparfüms.

Die Beklagte stellte den Imitaten das jeweils teurere Markenparfüm in einer Bestellliste gegenüber. Diese wird jedoch seit mehreren Jahren nicht mehr von ihr verwendet. Die Klägerin hält das Angebot, die Werbung und den Vertrieb der Parfümimitate für wettbewerbswidrig, da es sich hierbei um Nachahmungen des Originals handele.

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Geschrieben in Handelsrecht, Wettbewerbsrecht | Tagged billig, Geruch, klauen, Kopie, Name, Parfum, Patent, Recht, stehlen | Einen Kommentar schreiben

Glossar für juristische Fachausdrücke und Fremdwörter publiziert

Von Bernd Korz am 14. März 2011

Nicht selten hat man das Gefühl, dass „Recht“ eine Frage der Bildung ist. Nicht nur in der Medizin wird mit Fremdwörtern um sich geworfen, auch Justizia macht rege Gebrauch davon. Natürlich liegt es in der Natur der Sache und in der Geschichte von Recht und Gerechtigkeit, haben die alten Römer und Gelehrten doch bereits Gesetzestexte verfasst, die der Allgemeinheit helfen und ein Zusammenleben regeln sollten.

Wer heute ein Schreiben vom Gericht oder einem Anwalt bekommt, wird noch immer diverse Wörter darin lesen können, die nicht aus dem täglichen Sprachgebrauch stammen. Was ist denn nun ein Indossament, sind meine Vorzugsaktien etwas Besonderes, habe ich eine Wertberechtigung und wieso möchte mein Banker Agio von mir, ist das ein Bonus?

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Geschrieben in Allgemein, Arbeitsrecht, Architektenrecht, Bankrecht, Baurecht, Computerrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gewerblicher Rechtsschutz, Glossar, Handelsrecht, Insolvenzrecht, Internationales Recht, IT-Recht, Kapitalmarktrecht, Kaufrecht, Mediation, Medienrecht, Medizinrecht, Mietrecht, Notariat, Privatrecht, rechtsanwalt.com, Sanierungsrecht, Sozialrecht, Speditionsrecht, Steuerrecht, Strafrecht, Transportrecht, Unterhaltsrecht, Urheberrecht, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht, Wohnungseigentumsrecht | Tagged Anwalt, Fachausdrücke, Fremdwörter, Glossar, Jurist, Justizia, Latein, Sprache | Einen Kommentar schreiben

BGH: Weiterverkauf von Eintrittskarten untersagt

Von akerth am 17. September 2008

Der Internetfirma Bundesligakarten.de wurde nach einer mündlichen Verhandlung untersagt, bei Tickethändlern oder beim HSV gekaufte Eintrittskarten weiter zu verkaufen oder Handel mit solchen Eintrittskarten zu betreiben.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Kartenverkauft unterstützen das Urteil des Bundesgerichtshofs: Der Erwerber sichert verbindlich zu, die erworbenen Eintrittskarten ausschließlich für private Zwecke zu nutzen. Das Portal “bundesligakarten.de” kaufte in der Vergangenheit aber wiederholt Karten beim HSV in verdeckter gewerblicher Absicht. Diese Karten für Heimspiele des HSV wurden dann – neben Karten für weitere Bundesligabegegnungen – gewerblich im Internet unter bundesligakarten.de angeboten. Dabei lagen die Preise in der Regel deutlich über dem offiziellen Verkaufspreis.

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Geschrieben in Handelsrecht, Wirtschaftsrecht | Einen Kommentar schreiben

Preis unerheblich- wenn es ein Gratis-Angebot ist

Von akerth am 10. September 2008

Wer ein Gratis-Angebot nutzt, muss nichts bezahlen- selbst wenn im Kleingedruckten ein Preis angegeben ist.

Ein SMS Anbieter hatte auf seiner Internetseite mit den Worten „free” und „gratis” sowie „umsonst” die Möglichkeit geboten, SMS zu versenden. Das scheinbar kostenlose Angebot entpuppte sich jedoch als Farce. Der Anbieter versteckte im Kleingedruckten den eigentlichen Preis.

Das Amtsgericht Hamm entschied, dass Verbraucher nichts befürchten müssen, wenn im Kleingedruckten ein Preis versteckt ist, der auf den ersten Blick nicht zu sehen ist. Die Kunden könnten mit einer solchen überraschenden und versteckten Klausel nicht rechnen.

Quelle und Link:

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Geschrieben in Handelsrecht, Kaufrecht, Privatrecht, Wirtschaftsrecht | Einen Kommentar schreiben

BGH: Direktmarketing via Vereine rechtswidrig

Von akerth am 29. August 2008

Stellt ein Verein auf seiner Homepage eine Kontakt E-Mail Adresse zur Verfügung darf man an diese Adresse keine kommerziellen Anfragen schicken. (AZ: I ZR 197/05)

Anders als bei Unternehmen dient die Vereinsadresse ausschließlich dafür, neue Mitglieder gewinnen zu können und Informationen zu erhalten. Werbeanfragen dürfen nicht an die veröffentlichte E-Mail Adresse des Vereins geschickt werden sondern müssen den normalen Postweg nehmen. Gerade ein Sportverein in der Rechtsform eines e.V. hat seinen Vereinszweck eben nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

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Geschrieben in Handelsrecht, Wirtschaftsrecht | Einen Kommentar schreiben

BGH: Streit um Annahmestellen bei Lotto

Von akerth am 18. August 2008

Staatliche Lottogesellschaften müssen künftig nur noch mit gewerblichen Lotterievermittlern kooperieren, wenn diese über eine behördliche Erlaubnis verfügen. (AZ: KVR 54/07 )

Karlsruhe: Der Bundesgerichthof gab dem deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) teilweise Recht- der Streit um Annahmestellen privater Lottovermittler in Tankstellen und Kaufhäusern scheint zunächst beigelegt.

Seit Januar 2008 brauchen Spielvermittler wie Jaxx oder Faber eine behördliche Erlaubnis, um legal zu sein. Diese Erlaubnis darf nur versagt werden, wenn eine Spielsucht vorhersehbar ist oder aber die Jugend gefährdet wird. Sachfremde Gründe wie die Einschränkung des Wettbewerbs oder ein Verbot zur Erhöhung der Landeseinnahmen sind unzulässig.

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Geschrieben in Gewerblicher Rechtsschutz, Handelsrecht, Verwaltungsrecht, Wirtschaftsrecht | Einen Kommentar schreiben

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