Nicht selten hat man das Gefühl, dass „Recht“ eine Frage der Bildung ist. Nicht nur in der Medizin wird mit Fremdwörtern um sich geworfen, auch Justizia macht rege Gebrauch davon. Natürlich liegt es in der Natur der Sache und in der Geschichte von Recht und Gerechtigkeit, haben die alten Römer und Gelehrten doch bereits Gesetzestexte verfasst, die der Allgemeinheit helfen und ein Zusammenleben regeln sollten.
Wer heute ein Schreiben vom Gericht oder einem Anwalt bekommt, wird noch immer diverse Wörter darin lesen können, die nicht aus dem täglichen Sprachgebrauch stammen. Was ist denn nun ein Indossament, sind meine Vorzugsaktien etwas Besonderes, habe ich eine Wertberechtigung und wieso möchte mein Banker Agio von mir, ist das ein Bonus?
Weit über 20.000 Wörter dürften es sein, die einem Juristen wie selbstverständlich, wie das Wort „Brot“ oder „Butter“ von der Hand fließen, er hat Übung darin und hat es über viele Jahre gelernt, die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Wer nun aber nicht wirklich häufig mit solchen Fremdwörtern konfrontiert ist, läuft schnell einmal Gefahr, den wirklichen Sinn eines Anschreibens falsch zu verstehen.
Mit unserem neuen Glossar möchten wir Ihnen helfen, viele dieser Wörter schnell und einfach zu verstehen. Die allerwichtigsten davon haben wir bereits zusammengesucht, werden diese aber täglich erweitern. Dazu haben wir die Möglichkeit geschaffen, Kommentare abzugeben und über die Begriffe zu diskutieren. Wir freuen uns sehr, wenn Ihnen unser neuer Service gefällt und stehen für Wünsche, Anregungen und Kritik – sowie neue Wörter, die wir ins Vokabular aufnehmen sollen – jederzeit sehr gerne zur Verfügung.
Unser Glossar finden Sie hier.
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