Viventis Consulting AG: nur ein Trostpflaster?

veröffentlicht am 12. April 2011

Mit seinem 7. Orientierungsschreiben vom 31. März 2011 kündigt Rechtsanwalt und Notar Dominik A. Schwerzmann an, 40 % der Anlagebeträge an die Kapitalanleger der Viventis Consulting AG zurückzuzahlen. Weitere Zahlungen sind nicht in Sichtweite.

Nach zahlreichen Vertröstungen konnten die Anleger der Viventis Consulting AG nun tatsächlich einen Bruchteil ihres Anlagevermögens wiedererlangen. Mandanten berichten uns, dass die angekündigten Zahlungen von 40 % ihres jeweiligen Anlagebetrags inzwischen auf deren Konten eingegangen sind.

Bei einem verbleibenden Verlust von 60 % kann diese Zahlung aber nur ein Trostpflaster sein. Denn dass weitere Zahlungen – oder gar die versprochene Rendite – aus der Schweiz eingehen werden, muss bezweifelt werden.

Auch Rechtsanwalt und Notar Dominik A. Schwerzmann räumt in seinem aktuellen Orientierungsschreiben vom 31. März 2011 ein, die mit der Liquidierung des Anlagevermögens beauftragte Bruva Immobilien GmbH bereits auf die Zahlung des Restbetrags gemahnt zu haben. Diese Mahnung könnte allerdings auf taube Ohren stoßen. Denn die Bruva Immobilien GmbH residiert nicht nur unter der gleichen Anschrift wie seinerzeit die Viventis Consulting AG. Darüber hinaus ist auch eine persönliche Verflechtung zwischen der Bruva Immobilien GmbH und der Viventis Consulting AG erkennbar.

Stellungnahme der Kanzlei Göddecke

Die Anleger muss nach Einschätzung der KANZLEI GÖDDECKE beunruhigen, dass offensichtlich enge Beziehungen zwischen der Bruva Immobilien GmbH und der insolventen Viventis Consulting AG bestehen. Auch ist die Entscheidung von Rechtsanwalt und Notar Dominik A. Schwerzmann nicht nachzuvollziehen, dieser Gesellschaft weiter Vertrauen zu schenken und ihr Anlegergelder anzuvertrauen.

Die KANZLEI GÖDDECKE hat Rechtsanwalt Schwerzmann bereits auf Rückzahlung von Anlegergeldern in Anspruch genommen und berät Sie gern. 

Quelle: eigene Recherche