Anwalt haftet umfassend bei aussichtsloser Klage

veröffentlicht am 28. März 2011

Der BGH hat am 3.2.2011 – IX ZR 105/10 – entschieden, dass er an seiner Rechtsprechung aus 2009 (WM 2009,283) festhält. Danach liegt in der Einlegung eines Rechtsmittels gegen ein die vom Anwalt pflichtwidrig aussichtslos erhobene Klage abweisendes Urteil keine einen neuen Schadensersatzanspruch auslösende Pflichtwidrigkeit, sondern lediglich eine auf der ursprünglichen rechtlichen Fehleinschätzung beruhende weitere Pflichtwidrigkeit, welche allerdings sind und verjährter Zeit regelmäßig die Anknüpfung für eine Sekundärhaftung bildet.

Verfasser

Kontakt aufnehmen

Anwalt merken