Frank Linzer
Kurzprofil
Die Anwaltskanzlei Frank Linzer wurde 1994 gegründet. Rechtsanwalt Linzer arbeitet als Fachanwalt für Arbeitsrecht, Coach und Trainer. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Beratung bei Konflikten am Arbeitsplatz wie Mobbing, Bossing (Mobbing durch Vorgesetzte), Diskriminierung, Abmahnungen, Versetzungen, Kündigungen und Beratung bei Zeugnissen und Arbeitsverträgen.
Aufgrund seiner Spezialisierung in den Bereichen Mobbing und Bossing, die in der Bundesrepublik sehr selten ist, kommen seine Mandanten aus ganz Deutschland. Rechtsanwalt Linzer bietet seinen Mandanten auch Mobbingberatung per Telefon: www.mobbing-telefon.de
Sein Büro ist montags bis freitags jeweils von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Für ihn ist es wichtig, dass seine Mandanten ihn immer persönlich erreichen können.
In dringenden Notfällen ist er auch am Wochenende telefonisch erreichbar.
Die Kanzlei liegt in Konstanz-Wollmatingen (am Bodensee). Zentral in der Ortsmitte sind die Büroräume gelegen. Parkmöglichkeiten gibt es direkt vor der Kanzlei. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bushaltestellen der Linien 2,3,6,11,12,13 vor der Kanzlei) kann das Anwaltsbüro gut erreicht werden.
Fachanwalt für
Rechtsberatung zu den folgenden Schwerpunkten:
Kontakt
-
Frank Linzer - Kindlebildstr. 2
78467 Konstanz
Baden-Württemberg
Deutschland
- Telefon
- +49 (7531) 92520
- Telefax
- +49 (7531) 925292

- Homepage
- http://www.linzer.de
Fachgebiete/Charakteristika
Rechtsanwalt Frank Linzer, Jahrgang 1960, geboren in Frankfurt am Main, hat seit 1988 seine Anwaltszulassung. Studiert hat er an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt. Sein Referendariat absolvierte er ebenso in der Main-Metropole Frankfurt. Danach arbeitete er sechs Jahre lang bei General Electric Medical Systems zunächst in der Rechtsabteilung, dann in der Personalabteilung. 1994 machte er sich in Konstanz selbständig und gründete zeitgleich mit Cornelia Linzer die Personalberatung Linzer & Partner. 1996 erhielt er seine Zulassung als Fachanwalt für Arbeitsrecht. Um seine Mandanten bestmöglich unterstützen zu können, absolvierte er über viele Jahre hinweg diverse Ausbildungen (zum NLP-Trainer, DVNLP, zum Wirtschaftsmediator wie auch zum Coach, DVNLP). 2001 kam Herr Linzer zu den arbeitsrechtlichen Tätigkeitsfeldern “Mobbing” und “Bossing”. Er ist an allen Arbeitsgerichten und Landesarbeitsgerichten, den Amts- und Landgerichten und am Oberlandesgericht Karlsruhe auftretungsberechtigt.
An seinem Beruf liebt er es , Menschen dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen. Dabei sieht er sich als aufmerksamer Zuhörer und erfahrener Ratgeber, der die nötige Gelassenheit mitbringt, um sachgerecht und taktisch wirkungsvoll die Interessen seiner Mandanten zu vertreten.
Für Mobbing und dessen negative Folgen, die fast immer physische und psychische Erkrankungen bedeuten, gibt es unterschiedliche Definitionen. Mobbing ist ein Prozeß konfliktbelasteter Kommunikation am Arbeitsplatz, der sowohl zwischen Kollegen als auch zwischen Vorgesetzten und den Untergebenen stattfindet. Mobbing am Arbeitsplatz hat für die Betroffenen oft erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit: Bluthochdruck, Herzschmerzen, Magen- und Darmentzündungen, Geschwüre, Muskelverspannung, Körperfehlhaltung, Krankheiten, wie zum Beispiel stressbedingte chronische und psychische Erkrankungen. Mobbing ist geplante psychische Aggression gegen eine Person. Diese ist andauern und kehrt regelmäßig wieder. In mehr oder weniger großen Abständen werden Schikanen verabreicht, die auch stabile Persönlichkeiten zerstören können. Es handelt sich dabei um feindselige Angriffe mit System. Wenn sich der Gemobbte bei seinen Vorgesetzten beschwert, kann ihn dies zum Querulanten abstempeln.
Genau mit diesen Bereichen befasst sich Rechtsanwalt Linzer seit 2001 sehr intensiv. Seitdem hat er viele Mobbing-Opfer beraten und gerichtlich oder außergerichtlich vertreten. “Es ist sehr wichtig”, so Frank Linzer, “sich sehr schnell anwaltlich beraten zu lassen, denn frühzeitig kann man noch viele Weichen stellen und die Basis für vernünftige Regelungen finden. Je länger man abwartet, desto verfahrener und rechtlich schwieriger wird oft die Situation, da man als Betroffener in den seltensten Fällen die rechtliche Bedeutung von einzelnen Übergriffen erkennen, auswerten und rechtlich gesichert dokumentieren kann.” Zudem kommt es darauf an, in jedem Einzelfall die bestmögliche Taktik zu besprechen, denn nicht immer hilft ein deutliches Anwaltsschreiben, um dem Mobber zu zeigen, dass er zu weit gegangen ist. Bei jeder Aktion muss genau überlegt werden, was eine mögliche Reaktion der Gegenseite an Folgen für den Betroffenen nach sich ziehen könnte.
Mobben Chefs oder Vorgesetzte ihre Mitarbeiter, sprechen die Forscher von “Bossing”. Bossing-Opfer sind in der Regel keine Drückeberger oder Faulpelze, sie sind meist fleißig und kreativ. Führungskräfte und Kollegen fühlen sich dadurch mitunter bedroht. Auch Umstrukturierungen und ein mieses Betriebsklima führen zum Bossing. Die Opfer sind quasi die ausgewählten Sündenböcke und Blitzableiter für den Frust ihrer Chefs. Leider ist es auch der Öffentliche Dienst mit seiner hierarchischen Struktur, die es den Tätern immer wieder leicht macht, neue Opfer zu terrorisieren, da dort die Beschaffung von Gründen aus Sicht der Dienststellenleitung rechtlich abgesichert scheint.
Arbeitsrechtliche Maßnahmen gegenüber Mitarbeitern werden häufig benutzt, damit das Opfer nervlich und gesundheitlich zermürbt wird und selbst kündigt. Hinzu kommen Anweisungen, Schikanen, Unterstellungen und Demütigungen, um die Persönlichkeit des Opfers zu zersetzen. Laut Thüringer Urteil verletzt dieser Psychoterror nicht nur die Menschenwürde, sondern berührt auch die Grenze zur strafbaren Körperverletzung.
Bossing ist eine besonders schlimme Form des Mobbings, denn beim Mobbing durch Kollegen kann man sich an seinen Vorgesetzten mit der Bitte um Unterstützung wenden. Diese Möglichkeit scheidet beim Bossing oft aus. Häufig ist der Arbeitsplatzwechsel der einzige Ausweg. Aber auch hier gilt es, Ruhe zu bewahren und gleich mit Rechtsanwalt Linzer alle Möglichkeiten abzuwägen. Häufig sieht man als Betroffener nicht mehr, welche Alternativen zur Kündigung es noch gibt. Besonders hier greift das Coaching des Anwalts. Keiner seiner Mandanten wird ohne Verhaltenstipps aus einem Gespräch mit ihm gehen, denn ihm ist es wichtig, nicht nur juristische Unterstützung zu bieten, sondern konkrete Strategien und Wege auszuzeigen, wie man dem Mobber am besten gegenübertritt.
Rechtsanwalt Linzer weist zudem darauf hin, dass die psychischen oder psychosomatischen Beschwerden, die aufgrund von Mobbing aufgetreten sind, frühzeitig ärztlich behandelt werden sollten.
Durch die Fachanwaltschaft im Arbeitsrecht liegt ein Großteil seiner Arbeit auch im Individualarbeitsrecht. Er beschäftigt sich auch mit der Abwehr von Abmahnungen, Versetzungen Kündigungen, setzt Lohnansprüche und Zeugnisansprüche durch. Im außergerichtlichen Bereich befasst er sich mit der Prüfung von Arbeitsverträgen, dem Entwurf von Abwicklungs- und Aufhebungsverträgen und mit der Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen aller Art. Auch Nebengebiete des Arbeitsrechtes wie zum Beispiel das Urlaubsrecht, das Altersteilzzeitrecht, die Sonderrechte der Mütter, der Schwerbehinderten und der Auszubildenden gehören zu seinen Tätigkeitsfeldern. Mit der Prüfung sozialrechtlicher Fragen, die insbesondere bei Beendigung von Arbeitsverhältnissen eine große Rolle spielen, beschäftigt er sich ebenfalls.
Als Fachanwalt für Arbeitsrecht besucht Rechtsanwalt Linzer regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen, um auf dem aktuellen Wissensstand zu sein und so die optimale Beratung und Vertretung seiner Mandanten zu gewährleisten.


