Ihre Kanzlei im Internet

Ihre Kanzlei im Internet Welche Webseite ist die richtige für meine Kanzlei? Worauf muss ich bei der Arbeit meines Webdesigners achten? Was mache ich, nachdem ich online gegangen bin? Ein durchdachtes Konzept ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg ins Internet. Und so geht's:  Die Adresse im Internet Ÿ       Das Budget für die Webseite Ÿ       Grundregeln für die Gestaltung der Homepage Ÿ       Auswahlprozess für den Designer der Webseite Ÿ       Sieben Merkmale eines guten Webseiten-Designers Ÿ       Steuerung des externen Designers der Webseite Ÿ       Beispiele für Kanzlei-Homepages im Internet Die Adresse im Internet  Sie müssen zunächst feststellen, ob der von Ihnen gewünschte Domain-Name, also Ihre Adresse im Internet, noch frei ist. Ihre Domain wird dann bei DE-NIC (Deutsches bNetwork Informatin Center http://www.nic.de/) für Sie registriert. Diese Registrierung können Sie über eine Vielzahl von Dienstleistern im Internet vornehmen lassen. Deutsche Domains enden meist mit ".de", die Endung ".com" weist auf ein Unternehmen hin. Weitere häufige Endungen sind ".net" oder ".org".  Das Budget für die Webseite Langfristig wird sicherlich jede größere Kanzlei ein Präsenz im Internet haben, allein schon aufgrund der Tatsache, dass die Gelben Seiten oder das Telephonbuch keine Differenzierungsmöglichkeit zwischen einzelnen Anwälten zulassen. Bei der Gestaltung der Webseite sollten Sie zunächst zwischen dem zusätzlichen Umsatzpotenzial durch die Präsenz im Internet und den Kosten für die Webseite abwägen. Legen Sie fest, welche Funktionalitäten Ihre Webseite haben soll: eine einfache Visitenkarte mit dem Firmenprofil und wichtigsten Dienstleistungen, oder auch interaktive Mandanten-Anwalt Kommunikationsmöglichkeiten zum vertraulichen Austausch von Dokumenten. Stellen Sie eine Liste der notwendigen Inhalte und der Wunschinhalte zusammen, und lassen Sie sich hinsichtlich der Realisierungskosten von Ihrem Webdesigner beraten. Faustregel: die Planung und Konzeption Ihres Web-Auftritts kostet genauso viel wie die Programmierung der Site. Legen Sie danach Ihr Budget fest, und halten Sie daran fest. Ihre Webseite sollte Sie mindestens genauso viel kosten wie Ihre Kanzleibroschüre.  Rechnen Sie als zusätzliche Kosten das Eintragen Ihrer Webseite in eine Anwaltsdatei im Internet, wie z.B. beim Anwaltssuchservice.de oder bei rechtsanwalt.com, damit Ihre Kanzlei auch im Internet gefunden wird. Denn die gängigsten Internet Suchmaschinen finden maximal 16% der vorhandenen Webseiten (Stand Mitte 1999).  Grundregeln für die Gestaltung der Homepage 1. Grundregel: Funktionalität  Das Internet ist in erster Linie ein Informationsmedium, daher steht die Übersichtlichkeit und Funktionalität im Vordergrund. Dazu einige Tipps Ÿ Verzichten Sie auf eine unnötige "Begrüßungsseite", sondern zeigen Sie bereits auf der Startseite alle notwendigen Informationen. Ÿ Alle Inhalte sollten durch maximal 4 "Klicks" erreichbar sein. Strukturieren Sie die Inhalte so, dass der Benutzer schnell ans Ziel kommt. Ÿ Die Inhalte sollten klar unterscheidbar voneinander sein.  Ÿ Das Design sollte auf allen Seiten einem wiedererkennbaren Grundmuster folgen. Wählen Sie ein schlichtes und übersichtliches Design. Der Besucher sollte immer wissen, wo er sich gerade befindet. 2. Grundregel: Inhalt  Die essentiellen Inhalte der Kanzlei-Homepage sind: Firmenprofil, Profil der Anwälte, angebotene Dienstleistungen, Erfahrung (Tätigkeitsschwerpunkte). Orientieren Sie Sich an dem, was Ihre Kanzleibroschüre beinhaltet. Sie haben bereits Geld in eine teure Broschüre investiert, so dass Sie beim Inhalt Synergien nutzen sollten.  Zusätzlich bietet es sich an, Artikel zu ausgesuchten Rechtsgebieten zu veröffentlichen, um Ihre Kompetenz zum Ausdruck zu bringen. Verzichten Sie auf die Veröffentlichung gebührenpflichtiger Artikel. Achten Sie darauf, dass Sie durch den Inhalt nicht zur permanenten Aktualisierung und Editierung gezwungen werden.  3. Grundregel: Aussehen Ihre Webseite sollte das ausstrahlen, was potentielle Mandanten von ihrem Rechtsanwalt erwarten: Vertrauen, Seriosität und Kompetenz. Diese drei Punkte leiten das Design der Webseite. Gleichzeitig sollte sie so attraktiv gestaltet sein, dass ein Besucher zum Verweilen verleitet wird. Wählen Sie eine Gestaltung, die Ihnen selbst gefallen würde, und lassen Sie sie von Bekannten oder auch Klienten testen. Lassen Sie sich von Ihren Webseiten-Designer einen Entwurf vorlegen, bevor die Programmierung beginnt.  Auswahlprozess für den Designer der Webseite Designer für Webseiten gibt es inzwischen wie Sand am Meer, wobei die Qualität der abgelieferten Arbeit stark schwankt. Investieren Sie genügend Zeit in den Auswahlprozess, der später ersparte Ärger ist Gold wert. Folgendes Vorgehen zum Finden des geeigneten Designers hat sich bewährt: 1.    Suchen Sie im Internet nach Seiten, die Ihnen zusagen und wählen Sie deren Designer für eine engere Auswahl aus. Die Designer der Webseiten stehen oft ganz unten auf der Startseite. 2.   Übermitteln sie 3 bis 4 Anbietern die Eckdaten Ihres Projektes (Zielsetzung, Inhalt, Zeitrahmen und Budget). Fragen Sie die Designer nach deren Vorgehensweise, Referenzen und Kosten. 3.   Diskutieren Sie Ihre Vorstellungen. Werden Sie kompetent beraten? Bietet man Ihnen verschiedene Technologien zur Auswahl? Erklärt man Ihnen Vor- und Nachteile verschiedener Lösungen?  4.   Wählen Sie zwei Kandidaten für einen Kostenvoranschlag aus. 5.   Verhandeln Sie mit einem Anbieter einen Vertrag, in dem die Endprodukte, die Verantwortlichkeiten, der Kostenrahmen und der Zeitrahmen klar definiert sind. Legen Sie gemeinsam ein Datum fest, wann Sie ins Netz gehen  Sieben Merkmale eines guten Webseiten-Entwicklers 1.   Überzeugender eigener Auftritt im Internet. 2.   Liste an Referenzprojekten mit den Qualitätsstandards, die Sie für Ihre Webseite ebenfalls verlangen. 3.   Geschwindigkeit der Kontaktaufnahme, Hierarchieebene des Gesprächspartners 4.   Angebot eines Projekt-Gesamtpakets vom Design bis zur Freischaltung der Webseite. 5.   Etablierte und dokumentierte Vorgehensweise zur Abwicklung eines Projektes. 6.   Bereitschaft zu Service und Betreuung auch nach Fertigstellung der Webseite. 7.   Örtliche Nähe, da viele Elemente persönlich besprochen werden sollten. Steuerung des externen Designers der Webseite Die Steuerung des Dienstleisters, der Ihre Webseite erstellt, erfordert von Ihnen einen Zeitaufwand, den Sie nicht unterschätzen sollten. Einige nützliche Tipps: Ÿ Treffen Sie eine schriftliche Übereinkunft über den Zeitrahmen und die Inhalte des Projektes. Sie können nicht zwei Wochen vor dem Freischalten der Webseite alle Inhalte noch einmal ändern, lassen Sie sich also Zeit mit dem Definieren der Ziele. Ÿ Verlangen Sie einen Zeitplan mit festgelegten Meilensteinen, auf den Sie sich beziehen können. Vereinbaren Sie mindestens wöchentliche updates, und halten Sie alle Entscheidungen schriftlich fest. Für jede zusätzliche Arbeit sollten Sie um Erlaubnis gefragt werden. Ÿ Kontrollieren Sie regelmäßig, ob der Kostenrahmen eingehalten wird. Ÿ Suchen Sie immer die preiswertere Lösung. Lassen Sie nicht zu, dass technikverliebte Designer auf Ihre Kosten neue Lösungen suchen, die am Ende keinen messbaren Wert stiften. Beispiele für Kanzlei-Homepages im Internet Ideen und Anregungen gibt es unbegrenzt im Internet: Klar, modern und übersichtlich: http://www.pbnlaw.com/ Pfiffige Webseite, die Berührungsängste abbaut: http://www.slksf.com/ Moderner Auftritt mit aktueller Info: http://www.gcwf.com/ Preiswertes Design mit klaren Gestaltung: http://www.lawschmidt.baweb.com/ So nicht! Homepage-Design der 1. Generation: http://www.llorente.com/ Beispiel einer überflüssigen Begrüßungsseite: http://www.reecelegalsearch.com/ "br/>
SIC

 

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