Gescheiterte Vermögensübertragung
Ein Unternehmer übereignete seinem Sohn Beteiligungen an seinen Gesellschaften im Wert von 2 Millionen DM im Wege der sogenannten vorweggenommenen Erfolge. Wider Erwarten starb jedoch der Sohn vor seinem Vater. Diesem fielen als alleinigem Erben die seinem Sohn übertragenen Beteiligungen wieder zu. Mittlerweile hatten die Unternehmensbeteiligungen jedoch eine Wertsteigerung von 9 Millionen DM erfahren, auf die das Finanzamt 17 % ErbschaftssteuerDer Vater setzte sich hiergegen ohne Erfolg zur Wehr. Auch das Bundesverfassungsgericht entschied schliesslich zu seinen Ungunsten. Nach dem Gesetz
Beschluss des BVerfG vom 28.10.1997
1 BvR 1644/94
RdW Heft 2/98, Seite V
Betriebs-Berater 1997, 2627
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